ROYAL

DRUM - HORSE

SOCIETY

 

"Im Vereinigten Königreich
sind die Prunk-Rösser auch als der Rolls Royce unter den Pferden bekannt " 

Die Renaissance der Prunkpferde!

Die DHS.IG möchte ihnen hier die Prunkpferde  etwas näher bringen und hoffen mit dieser Seite ihre Neugier dafür zu wecken. Zur Einleitung möchten wir noch erwähnen das Prunkpferde keine neue Rasse wie zb. Barockpferde usw. sind, vielmehr war es in der Prunkzeit ein allgemeiner Begriff  für diesen Typ von Pferd.

Epoche des Prunk

In der Prunkzeit mußte alles prachtvoll, pompös, protzig und extravagant sein, in der Zeit wo Gold, Bronze, Marmor und edle Holzarten also Prunk angesagt war, waren in der High-Society und den Adligen Gesellschaften edle Pferderassen beliebt die Prächtig, Pompös oder extravagant in der Farbe waren und das waren Rösser der Rassen wie Clydesdale, Shire-Horse, Drum-Horse (vorzugsweise im Englischen Königshaus),Tigerschecken, Percherons, Boulonnais oder Kolosse wie der Brabanter und andere extravagante Pferde. 

 

(Archiv-Foto aus Amerika)

"Es galt damals als etwas sehr besonderes ein Prunkpferd zu besitzen, sie symbolisierten Macht und Reichtum und man genoß hohes Ansehen"

(Archiv Foto aus Amerika)

Was ist ein Drum Horse (Paukenpferd):

Eine besondere Form der Prunkpferde ist das sogenannte British Royal Drum Horse. Es ist ein großes und massiges Pferd das in allen Farben vorkommt und mit viel Kötenbehang. Seine Zucht wird in England u.a. vom Königshaus auf Wunsch der Queen betrieben. Bei Paraden und Prunkvollen Anlässen, wo die berittene Gardemusik auftritt, tragen solche Pferde die Kesselpauken, die "drums" (Pauke). Drum Horses waren ursprünglich keine eigene Rasse, sondern gingen aus einer gezielten Verpaarung in der Regel mit Shire- oder Cydesdale und Irish-Cob oder Irish Cob-Crossbred hervor. Im Idealfall erhält man so ein Fohlen mit den Farben und der genügsamkeit eines Irish-Cobs kompiniert mit den hervorragenden Eigenschaften sowie der Größe eines Shires oder Clydesdales, wobei der üppige Kötenbehang und das wallende Langhaar erwünscht sind.

 

Diese Prunkpferde werden nur von den Füßen des Reiters kontrolliert, die Hände des Reiters mussten frei sein, um die Pauken zu schlagen, sowerden die Zügel den Steigbügeln des Reiters beigefügt. Allgemeiner Faktor war, dass sie ein großes, starkes Pferd und mit ausgeglichenem Temperament sein mussten. Die Größe und Kraft ist erforderlich, weil das Gewicht der Pauken und des Reiters 300 Pfund (150kg) wiegt und bei der Parade leicht überschreiten kann.

 

 

(Archiv-Foto aus Amerika)

Es ist ein ganz besonderes Pferd, um solch eine prominente Rolle in der Kavallerie der Königin zu tragen und sie sind einer der populärsten und erkennbaren Mitglieder des Regiments. Durch die Tradition wurde dem ehrenhaften Pferd der Name "classical hero" gegeben. Die  Paukenpferde wie Alexander der Große, Bonaparte, und Constantine haben die Pauken mit Stolz getragen!

Das berühmteste Drum-Horse ist aber Galway Warrior, der im Besitz der Königin von  England war und 2001 nach Amerika verkauft wurde, leider ist Galway Warrior 2009 im Alter von beachtlichen 26 Jahren verstorben. Er war und ist der In-Begriff aller Drum-Horses. 

Galway Warrior  1983-2009

"Drum Horses sind für alle, die die Farbenvielfalt von einfarbig wie Black über White (Schimmel) bis Bunt (alles ist erlaubt) und das Prunkvolle lieben, aber auf die Eigenschaften des Shire (beschränkte Farben) den sanften Riesen nicht verzichten wollen"

  

Die Drum-Horses kommen in allen Farben vor!

 

 

Interessanterweise sollte hier festgehalten werden

dass es bis 2006 für die Drum Horses kein Ursprungszuchtbuch gegeben hat bzw. in England, der Herkunft der Drum Horses, sich niemand übers Jahrhundert hinweg darum gekümmert hatte und sie in England einfach nur so gezüchtet wurden. Die Amerikaner haben kein Ursprungszuchtbuch und ist es daher in Europa nicht gültig. Einzig und allein der Deutsche Zuchtverband für Schecken nämlich der Echa-ESV e.v hat erkannt, dass für diese Rasse genauer gesagt Typ von Pferd was getan werden muss und hat 2006 dafür das Ursprungszuchtbuch beantragt und auch bekommen. Es gibt immer nur ein Ursprungszuchtbuch und können die anderen Verbände nur ein Filial-Zuchtbuch unter Einhaltung der Zuchtzielbeschreibungen des Ursprungszuchtbuches führen.

 

Link zum Zuchtprogramm für Drum Horse von Europa bei der ECHA-ESV.ev

 

Drum Horses in Europa

Bisher war diese "neue Rasse" in Europa fast unbekannt und wurde eher unbeachtet (was sich rasch geändert hat) gelassen, was zur Folge hatte, dass es bis 2007 in Europa (ausgenommen England) kaum ein echtes Drum Horse gab und gibt, ausgenommen vereinzelte oder durch zufall verpaarte Shire/Irish Cobs und die Besitzer anfangs gar nicht wußten was sie da gezüchtet haben. Als einer der 1. wirklich größeren Züchter (ca. 20 Zuchtpferde) auf dem Festland in Europa gilt die www.Southfork-Ranch.eu .

 

 "Das schöne an den Drum-Horses ist das es sie in allen Farben gibt"

 

In Amerika gibt es derzeit die meisten Drum Horses, die Preise inkl. Transport gehen aber fast ins Unerschwingliche