Renaissance
der Prunkpferde!
nach der Einleitung finden sie unten weitere Prunkpferde
Die DHS.IG möchte ihnen hier die Prunkpferde etwas näher bringen und hoffen mit dieser Seite ihre Neugier dafür zu wecken. Zur Einleitung möchten wir noch erwähnen das Prunkpferde keine neue Rasse wie zb. Barockpferde usw. sind, vielmehr war es in der Prunkzeit ein allgemeiner Begriff für diesen Typ von Pferd.
Epoche des Prunk
In der Prunkzeit mußte alles prachtvoll, pompös, protzig und extravagant sein, in der Zeit wo Gold, Bronze, Marmor und edle Holzarten also Prunk angesagt war, waren in der High-Society und den Adligen Gesellschaften edle Pferderassen beliebt die Prächtig, Pompös oder extravagant in der Farbe waren und das waren Rösser der Rassen wie Clydesdale, Shire-Horse, Drum-Horse (vorzugsweise im Englischen Königshaus),Tigerschecken, Spanish-Norman Horse, Percherons, Boulonnais oder Kolosse wie der Brabanter und andere extravagante Pferde.
"Es galt damals in der High-Society als etwas besonderes ein Prunkpferd zu besitzen, sie symbolisierten Macht, Reichtum und man genoß hohes Ansehen"
hier die wichtigsten Prunkpferde:
(wir bitten um Verständnis das diese Seite im Aufbau ist und deshalb noch nicht alle angeführt sind)
I.Brabanter
The Coloss

Archiv-Foto
(auch als Belgisches Kaltblut bekannt)
"ohne ihn würde es heute den Shire-Horse, Clydesdale sowie Drum-Horse und Irish-Cob in seiner Form nicht geben"
Der belgische ist eine der imposantesten und historisch bedeutendsten Pferderassen!
Gab es in Belgien seinerzeit 250.000 davon so waren zuletzt nur noch ein paar tausend. Er ist von den schweren Rassen so ziemlich die letzte die bis heute unverändert im "Urtyp oder besser bekannt unter Old Style" gezüchtet wird. Das war aber eher unbeabsichtigt, der Belgier blieb deshalb davon verschont, weil er einfach zu Schwer war und man lieber Haflinger, Noriker, Shire und andere Kaltblüter anfing moderner zu züchten und er so verschont blieb. Heute ist der Old Style Typ wieder gefragter den je, und so kommt er nach und nach immer öfter vor, vorallem um gewisse Kaltblüter wieder zurück zu züchten.
Er hat eine lange Geschichte, er ist veranwortlich für andere bekannte, schweren Rassen, er trug wesentlich zur veredelung der Shire und Clydesdales bei. Über die Shire und Clydesdale beinflusste er auch die Drum-Horses und Tinker, so ist der heute so beliebte Behang auf den Brabanter zurück zu führen. Durch gezielte Selektion und gelegentliche Inzucht ist es zu einem Pferd von hoher Qualität gezüchtet worden, dessen ausgezeichnete Eigenschaften bis heute erhalten blieben und Züchter seine Qualitäten wieder zu schätzen anfangen..
Das Belgische Kaltblut ist ein eindrucksvolles Pferd, das große Kraft mit einem sanften Wesen und Arbeitswilligkeit vereint. Es gilt außerdem als frühreif und leichtfuttrig sowie als Mächtiges schweres Arbeitspferd mit 165cm - 173cm Stockmaß. Meist Rotschimmel mit schwarzen Punkten, Füchse oder Rotfüchse, seltener Braune, Falben oder Schimmel

Archiv-Foto
Rassenmerkmale:
Exterieur: Kleiner, ziemlich schlichter Kopf, aber die Augen haben den für viele schwere Pferderassen typischen freundlichen Ausdruck; kurzer, muskulöser Hals; massige Schulter; kurzer, tiefer, kompakter Rumpf; runde Kruppe; kraftvolle Hinterhand. Kurze, kräftige Gliedmaßen mit viel Behang, sowie wohlgeformte große Hufe.
Blutslinien:
Gegen Ende des letzten Jahrunters gab es drei getrennte Blutslinien des Brabanters; die heute alle unter dem Oberbegriff Belgisches Kaltlbut oder Brabanter zusammengefast werden:
- Die Gros-de-la Dentre-Linie, begründet von dem gefeierten Hengst Orange I. (vorwiegend Braune)
- Die Gris-du-Hainaut-Linie, Nachfahren des Hengstes Bayard (Schimmel, Rotschimmel und Rotfüchse),
- sowie die Colosses-de-la-Méhaigne-Linie, deren Stammhengst der braune Jean I. war.
Belgier sind für viele ältere Pferdeleute DIE Kaltblüter schlechthin. Man gebraucht das Wort oft als Sammelbegriff für sämtliche Kaltblutrassen, woraus sich schließen lässt, welch großen Einfluss die Rasse auch auf andere, vor allem deutsche Zuchten, ausübte.
Wissenswertes:
Besonders im 19. Jahrhundert wurden viele der massigen Zugpferde in andere europäische Länder importiert.
Die Brabanter sind noch in vielen belgischen Regionen zu finden – wenn auch in bescheidener Zahl. Die speziell für die Landwirtschaft gezüchteten Tiere haben trotz allgemeiner Mechanisierung überlebt, auch wenn es heute nur noch wenig Bedarf für die extrem schweren Tiere gibt.
Auf Schauen oder als Arbeitspferde in Freilichtmuseen sind sie noch zu bewundern und finden mitunter auch vor dem Planwagen neue Aufgaben. Sie sind aber auch beliebte und sehr ansehnliche Brauereipferde, die man sogar in Nordamerika sehr schätzt.
Great Horse
eines der größten Pferde der Welt war ein Brabanter

II.Shire-Horse
inArbeit
III. Clydesdale
in Arbeit
IV.Percheron
in Arbeit
V.Boulonnais
in Arbeit
VI.Spanish-Norman Horse
Link: www.Southfork-Ranch.eu

